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Internet-Institut kommt nach Berlin

Frau zeichnet Netzwerkbild

CCO Public Domain, Pixabay

Für das im Koalitionsvertrag der Großen Koalition angekündigte neu zu gründende deutsche Internet-Institut wurde die Bewerbung von einem Konsortium einiger Berliner Universitäten ausgewählt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt in den ersten fünf Jahren bis zu fünfzig Millionen Euro bereit. Die anschließende Finanzierung des „Internet-Institut für die vernetzte Gesellschaft“ ist noch offen. 

Das Institut soll laut netzpolitik.org Antworten liefern, wie der digitale Wandel Gesellschaft, Politik und Wirtschaft ändern wird. Eingerichtet werden 5 Professuren, außerdem Arbeitsplätze für 30 weitere WissenschaftlerInnen, die in 20 Forschungsgruppen mit weiteren ForscherInnen arbeiten: 20 Postdocs, 40 DoktorandInnenstellen sowie 20 Fellows.

Das Konsortium wird gebildet die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin und die Universität der Künste Berlin. Assoziiert sind auch die Universität Potsdam, das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) und das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).

Bereits hier ansässig ist das das Alexander-von-Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG), das im Jahre 2012 vor allem durch eine Start-Finanzierung von Google ermöglicht wurde. Erwähnenswert ist auch das erst im April eröffnete neue „Einstein Center Digital Future" (ECDF). Mit dem ECDF sollen 51 neu eingerichtete IT-Professuren in Berlin finanziert werden, es sind aber vor allem Junior-Professuren. Es tut sich was!