Prognose "Digitalisierte Arbeitswelt" des Bundesarbeitsministeriums

Tunnel

Foto: William Daigneault - Unsplash (bearb.)

Mit einem Fachkräfte-Monitoring will das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) bessere Erkenntnisse zu Trends in der Angebots- und Nachfrageentwicklung erreichen.

Das Monitoring gründet auf Qualifikations-  und Berufsfeldprojektionen (QuBe-Projekt), die seit 2007 im Rahmen eines Kooperationsprojekts vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH (GWS) entwickelt und seitdem stetig weiterentwickelt werden.

Auf der Grundlage dieses Fachkräfte-Monitorings wurde die BMAS-Prognose „Digitalisierte Arbeitswelt“ entwickelt. Zentrale Ergebnisse sind:

  • Der wirtschaftliche und berufliche Strukturwandel führt dazu, dass sich die Arbeitswelt 2035 um über 7 Millionen Arbeitsplätze von der heutigen Arbeitswelt unterscheiden wird.
  • Ein flächendeckender Mangel an Arbeitskräften ist nicht ersichtlich, jedoch treten berufsspezifische Fachkräfteengpässe auf. Das ist unter anderem in den „medizinischen Gesundheitsberufen", in der „Landwirtschaft“, „Klempnerei, Sanitär, Heizung, Klimatechnik“, „Polizei, Kriminaldienst, Gerichts-, Justizvollzugsdienst“ und „Erziehung, Sozialarbeit, Heilerziehungspflege“ festzustellen.
  • Bei Berufsgruppen mit breiten Zugangsmöglichkeiten für Personen mit  berufsfremder oder ohne berufsfachliche Qualifikationen besteht große Konkurrenz bei der Stellensuche:  beispielweise bei der „Lagerwirtschaft“, „Reinigung“, „Gastronomie“ oder im „Einkauf und Vertrieb“.

 

Den kompletten IAB-Forschungsbericht BMAS-Prognose „Digitalisierte Arbeitswelt“  können Sie als PDF-Dokument herunterladen.