Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft soll digitalen Strukturwandel gestalten

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Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen? Die Auswirkungen der digitalen Transformation auf Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur sind tiefgreifend. Auch die Arbeitswelt als wichtiger Lebensbereich ist in all ihren Facetten von diesen Veränderungen betroffen. Um diesen Wandel aktiv zu gestalten zu können, wurde im Bundesministerium für Arbeit und Soziales die "Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft" eingerichtet.

Die Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft soll sich der Entwicklung von Zukunftsszenarien widmen, neue Handlungsfelder für die Politik identifizieren und Lösungsansätze für konkrete Fragestellungen der zukünftigen Arbeitsgesellschaft entwickeln. Das Kernteam umfasst zwölf interne und externe Mitarbeiter*innen, die interdisziplinär zusammenarbeiten. Darüber hinaus werden temporär externe Expert*innen einbezogen bzw. bestimmte Themen in sogenannten Zukunftslaboren diskutiert. So sollen neue Strategien zur Gestaltung der Arbeitsgesellschaft der Zukunft entwickelt werden.

Die Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft soll gleichzeitig auch eine Plattform für Interaktion und Austausch sein und die Projekte und Prozesse rund um die digitale Transformation und ist zentrale Anspielstation für Wissenschaft, Praxis und Sozialpartner.
Ergebnisse eines wissenschaftlichen Kolloquium mit rund zwanzig Forschungsinstitutionen, die sich im Oktober über den Forschungsstand zur Digitalisierung in Deutschland ausgetauscht haben, geben Themen vor mit denen sich die Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft befassen soll.